Ich bin Tierärztin und Züchterin aus Idealismus. Als Züchter ist es wichtig auf eine gute Gesundheit beider Elterntiere zu achten. Meine Hunde sind auf HD, ED, OCD und LS-ÜGW geröntgt und von der offiziellen Stelle in Bern beurteilt. https://www.dysplasie-schweiz.unibe.ch
Durch Blutuntersuchung werden diverse genetische Krankheiten ausgeschlossen und die Zuchthunde werden auf Patella Luxation und die Augen auf diverse erbliche Krankheiten untersucht.
Ich beginne mit den Welpen schon ab dem 3. Tag mit der „Welpen Frühförderung“ (Siehe dort)
Das alles sollte dazu beitragen, damit die Welpen ein möglichst gesundes Leben führen können. Unser Ziel ist es gesunde, wesensfeste Partner, Familienhunde für den Alltag, die sich auch gut in sozialen Diensten einsetzen lassen, zu züchten.
Mit meinen Ausführungen erhoffe ich mir, dass die Interessenten von diesen fantastischen Hunden sich Gedanken machen, bevor und woher sie sich einen «Labradoodle» anschaffen und dazu beitragen, dass diese «Rasse» überlebt und allgemein anerkannt wird. Und dass man sich als zukünftigen Hundebesitzer Gedanken macht, von was für einem «Züchter» man sich seinen Hund kauft. Der Welpenpreis ist, wenn man einen Hund kauft sekundär. Ein Hund kostet… und wenn man hofft, dass er 14, 15 jährig oder älter wird, ist der Welpenpreis im Verhältnis zu den Gesundheits-, Futter-, Hundeschul-, etc-kosten wirklich sekundär.
Ein «Vermehrer» ist kein Züchter.
Noch eins, (Australian) Labradoodle eignen sich vom Charakter her sehr gut als therapeutischen Begleithund.Er kommt aber nicht als solcher auf die Welt, sondern als «normaler» Welp und braucht eine intensive, professionelle Ausbildung und am Anfang viel Liebe und Geduld.